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Gemeinsam schaffen wir das
   
     
     

Schatzinsel - fehlerfreie Zone

15. Mai 2019

Blind Date

In der Stunde am Freitag, meiner praktischen Abschlussprüfung zur Erzieherin, habe ich mit den Mädchen der Klasse 3a im Bereich Kunst ein „Blind-Date-Bild“ zeichnen und malen lassen.
Die Kinder zeichneten mit einem schwarzen Wachsmalstift nach Anweisung mit geschlossenen Augen ein Portrait von sich selber. Die Abfolge der einzelnen Schritte war genau vorgegeben.
Es ging darum, sich selber und jeden einzelnen Bereich im Gesicht wahrzunehmen. Mit geöffneten Augen ließen die Mädchen danach ihrer Phantasie freien Lauf und gestalteten das Bild nach ihrer eigenen Vorstellung aus.
Mit diesem „Blind-Date-Bild“ aus dem Bildungsbereich Ästhetik, Kunst und Kultur lassen sich in besonderer  Weise Kunst- und Sozialerziehung miteinander verknüpfen. Durch die innere Betrachtung des eigenen Gesichtes nehmen die Kinder ihr Aussehen, ihr „Ansehen“ besonders intensiv wahr. Sie betrachten sich selbst nachdrücklich, gestalten ihr Aussehen, lassen es Gestalt werden, machen sich bemerkbar, wahrnehmbar. Ich möchte die Kinder dabei unterstützen und begleiten, Ressourcen jedes Einzelnen zu stärken, sein Selbstwertgefühl hervorzuholen, Fantasie und Kreativität herauszulocken und das Vertrauen in sich selber zu wecken.  
Ein wunderbares Ergebnis entstand und jedes Mädchen fand Gefallen an allen Bildern.

 

 

19. April 2019

Geschichten gestalten in der OGS

Unser neuer Workshop jeden Donnerstag in der OGS kommt gut an. Egal, ob es um die Bremer Stadtmusikanten geht  oder das Eichhörnchen und die Spitzmaus, ob um den Froschkönig oder den Hasen und den Fuchs. Alle Märchen und Geschichten werden von den Kindern aufmerksam gehört. Das Besondere bei uns ist aber, dass wir die Geschichten mit Material legen bzw. nachspielen. Ob ein Playmobilhaus zum Einsatz kommt oder Figuren der Buntspechte, ob ein Legobrunnen, ein laminiertes Bild oder Tücher, alle Kinder, die sich für diesen Workshop gemeldet haben, haben Freude am Zuhören, am Nachspielen, am Ausprobieren. Aber nicht nur das. Auch erkennen sie Parallelen zum wirklichen Leben und sehen auf eine ganz entspannte Weise, dass es Werte gibt, die im Leben wichtig sein können.

19. April 2019

Miteinander

Gemeinsam ein Bild zu gestalten, ist gar nicht so leicht - und ein Bild gemeinsam zu gestalten, ohne eine Vorgabe, ist doppelt so schwer.
Sechs Mädchen der Klasse 3a bekamen eine solche Aufgabe. Sie sollten gemeinsam entscheiden, wie groß es werden soll, welchen Inhalt es haben soll und welche Farben sie benutzen wollten.
Aber sie habe es geschafft.  Jeder brachte seine Idee und Vorliebe ein  und ein jeder wurde mit seinen Wünschen berücksichtig. Ohne jeden Streit entstand ein Bild, auf das am Ende alle stolz waren.

4. Februar 2019

Die Bremer Stadtmusikanten

Seit Kurzem haben wir in der OGS am Donnertag in der 6. Stunde wieder neue Workshops.
Einer davon ist „ Geschichten lesen“. Aber wir gestalten das Lesen etwas anders. Es geht um Märchen, die wir mit verschiedenem Material darstellen.
Aber: Was ist denn eigentlich so besonders an Märchen?
Mit Märchen werden viele verschiedene Kompetenzen, aber auch  Ressourcen angesprochen.
Z. B. werden Empathie und Perspektivenwechsel gefördert.  Kinder lernen, sich in andere Figuren hineinzuversetzen. Kann ein Kind schon gut reflektieren, findet es  sich in den Märchen wieder - und vielleicht gelingt es ihm sogar, Erkenntnisse auf sich persönlich zu übertragen.
Märchen geben Orientierungshilfen, denn die Figuren sind Vorbilder und vermitteln  Mut und Zuversicht, aber auch, dass Helden ebenfalls Ängste haben.  Somit wird die Resilienz (Widerstandsfähigkeit) gestärkt und Kinder lernen, dass schwierige Situationen im Leben bewältigt werden können.
Kinder können durch Märchen Werte übernehmen, weil sie merken, dass ein bestimmtes Verhalten eine bestimmte Konsequenz nach sich zieht. Kinder können sich in Geschichten fallen lassen, kommen darin zur Ruhe und erfahren Entspannung. Durch das Hören der Märchen oder Geschichten wird ihre Phantasie angeregt, die wiederum förderlich für die eigene Kreativität ist (http://die-sprechwerker.de/ausbildung/maerchenpaedagogik/kinder-foerdern-geschichten).
Begonnen haben wir in der letzten Woche mit dem Froschkönig.  In dieser Woche haben wir die Bremer Stadtmusikanten gelesen, die wir mit Material wie z. B. Tücher, Playmobilhaus, Holztieren und Legos … begleitet haben.  Schon nach ein paar Wörtern erkannte ein Erstklasskind die Geschichte, denn ich las sie ohne Überschrift.

20. März 2019

Gelungene Streitschlichterausbildung

Endlich ist es geschafft: Acht Kinder aus den vierten Klassen haben die Streitschlichterausbildung nach einem bestens bewältigten Abschlusstest abgeschlossen. Ein halbes Schuljahr lang hatten sie sich mit Themen wie Perspektivenübernahme, Wahrnehmen und Benennen von Gefühlen, Konfliktbewältigung auseinandergesetzt. Nun sind sie "reif" und dürfen und sollen als Streitschlichter im Schulhaus wirken.
In der Aula unserer Grundschule  stellten  die „Neuen“  unter der Anleitung von Teamchefin Daniela Baumann allen Klassen und Lehrern ihren Aufgabenbereich mit einem ebenso abwechslungsreichen wie informativen Rollenspiel vor. Als Anerkennung für ihr großes Interesse an der Sache und für ihr fabelhaftes Durchhaltevermögen empfingen sie eine persönliche Urkunde.
Außerdem erhielten die Kinder "Streitschlichter-Ausweise" ausgehändigt, die sie zum Beilegen von Zwistigkeiten, die in einer lebendigen Gemeinschaft nun einmal unausbleiblich sind, berechtigen.

14. Dezember 2018

Gefühle wahrnehmen und benennen

„Welchen Gesichtsausdruck habe ich, wenn ich traurig bin, wie verändert sich mein Mund, wenn ich glücklich bin und was passiert mit meinen Augen, wenn ich wütend bin?“
Diese Fragen standen in dieser Woche  in der Spielegruppe im Raum. Festgestellt haben die Kinder das mit einem Spiegel, in den sie geschaut haben.
Welche Gefühle die Kinder kennen, haben wir schnell herausgefunden. Mit Bildern vom traurigen Dino oder von schreienden Kindern ordneten sie die Gefühle passend zu.

Mit Aussagen wie „Du kommst heim und auf deinem Bett liegt ein Geschenk und es ist etwas darin, was du dir schon immer gewünscht hast. Wie sieht dein Gefühl aus und welchen Gesichtsausdruck machst du dazu?“ konnten wir in der Spielegruppe viele Gefühle benennen.

 

 

2. Dezember 2018

Gemeinsam ist es schöner

In dieser Woche betrachteten wir zwei Bilder. Eines zeigte Kinder, die fröhlich miteinander Fußball spielen, das andere streitende Kinder beim Fußballspielen.

Daraus entstand eine Diskussion in der Spielegruppe. Schnell waren sich die Kinder einig: Gemeinsam und friedlich etwas zu spielen, ist viel schöner.
Viele Dinge kann man alleine tun: lesen, Musik hören, schreiben usw.
Aber es gibt auch Spiele, bei denen wir Partner brauchen.
Die Spielegruppenkinder malten tolle Dinge aufs Papier, Spiele, die man nur gemeinsam mit einem Partner spielen kann: Tischtennis, Basketball und Wippen z. B. Das alles geht nur mindestens zu zweit.  Schließlich kamen die Kinder dann zu dem Schluss, dass eigentlich (fast) alles viel schöner ist, wenn man es gemeinsam mit jemandem anderen spielt.

13. Dezember 2018

Verschiedene Sichtweisen

Die Spielegruppen haben sich in der letzten Woche auch mit unterschiedlichen Sichtweisen beschäftigt. Es ging um Karli, die Katze, und Robert den Raben. Sie sind dicke Freunde und eigentlich unzertrennlich. Eines Tages kommt Rudi, nachdem er Karli schon eine Ewigkeit hat warten lassen, zu Karli und erzählt ihr mit Begeisterung von einer wundervollen Rabenfrau, die die tollste Frau der Welt ist. Da wird Karli traurig und lässt Rudi stehen und Rudi versteht die Welt nicht mehr.


Die Kinder fanden viele Antworten, wieso sich jedes der Tiere anders verhalten hat, was in deren Köpfen vorging und wie sie reagierten.

 

4. Februar 2019

Lösungen erarbeiten

Nachdem wir uns während der Streitschlichterausbildung nun viel mit der Konflikterhellung beschäftigt haben, ging es in unserer heutigen Sitzung um die Lösungsvorschläge und wir sind damit in der vorletzten Stufe der Ausbildung angekommen.
Bei den Lösungsvorschlägen geht es darum, dass die Streitenden Lösungen erarbeiten und die Schlichter sie dabei unterstützen. Wichtig ist hier, dass die Mediatoren die Streitparteien fragen: „Was ist jeder von euch bereit zu tun, damit ihr euch wieder vertragt?“ (Götzinger/Kirsch, Verlag an der Ruhr, 2004)
Diese Lösungsvorschläge werden gesammelt und einer oder zwei werden von den Konfliktparteien mit beiderseitigem Einverständnis ausgewählt und anschließend in einem Abkommen festgehalten.
Wie das dann allerdings aussieht, lernen die Kinder in der nächsten Einheit.

13. Dezember 2018

Streitschlichter 3. Einheit: Perspektive gewechselt

In dieser Einheit der Streitschlichter ging es darum, zu erkennen, dass von verschiedenen Personen ein und dieselbe Situation aus ganz verschiedenen Perspektiven gesehen wird, jeder eine Streitsituation anders erlebt, sie aber für jeden die "Wahrheit" ist. Sich in andere hineinzuversetzen, ist gar nicht so leicht.
Mit einer Geschichte, die aus vier verschiedenen Sichtweisen erzählt wurde, wurde den Streitschlichtern schnell klar, was es bedeutet, andere Sichtweisen einzunehmen, aber auch, wie wichtig es ist, Sichtweisen anderer zu erkennen.
Ein weiteres Hilfsmittel haben die Streitschlichter kennengelernt: den Deckel. Dieser wird geworfen, wenn sich die Streitenden nicht einig sind,  wer als Erster seine Sichtweise erzählen darf.
Mit Rollenspielen haben die Streitschlichter Situationen und das Einsetzen der Hilfsmittel geübt.

29. November 2018

Streitschlichter 2. Einheit

Heute ging es um zwei Dinge. Einmal haben wir einen Fragebogen ausgefüllt, bei dem wir schauen mussten, wie es uns als angehende Streitschlichter denn geht? Wie gut können wir denn Gefühle ausdrücken oder einschätzen, wie reagieren wir in Streitsituationen und wie begegne ich meinem Gegenüber? Mal sehen, wie es nach der Ausbildung aussieht und ob sich etwas verändert hat.
Zum anderen haben wir erstmals die Regeln für die Streitenden gesammelt und aufgestellt, die sie während einer Streitschlichtersitzung einhalten müssen. Im Rollenspiel haben wir die Begrüßung und die Einweisung geübt.

12. November 2018

Erste Streitschlichtersitzung

Heute war die erste Ausbildungseinheit für unsere „NEUEN“.
Die Ausbildung hat in diesem Jahr einmal anders begonnen. Um beiden vierten Klassen  einen Einblick in die Streitschlichterausbildung zu ermöglichen, haben wir mit der ganzen Klasse zunächst drei Einheiten gemeinsam erlebt. Dabei ging es um Gefühle und warum die in der Ausbildung wichtig sind, um Kommunikation und um Hintergründe.
Nach diesen Stunden konnten sich die Kinder entscheiden, wer und ob jemand Streitschlichter werden möchte. Einige Kinder haben sich nun gefunden, die die verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen werden.
In der ersten Einheit  haben wir  damit begonnen, ein Spinnennetz zwischen uns zu knüpfen und dabei zu äußern, was wir eigentlich von dieser Ausbildung erwarten oder uns wünschen. Danach wurden erst einmal von allen Fotos gemacht, damit jeder auch in der Schule zukünftig weiß, wer die neuen Streitschlichter sind. Schließlich haben wir versucht, den Begriff Mediation zu klären und zu erklären.
Mit einer kurzen Abschlussrunde, in der die Kinder ein kurzes Feedback geben durften, wurde die erste Einheit abgeschlossen.

 

17. Oktober 2018

Blätterdruck

Nun sind die Blätter doch noch von den Bäumen gefallen und zeigen uns die schönsten Farben. Dieses Bild möchte man gerne festhalten. Das dachten sich auch 6 Jungs aus der OGS. Denn an unserem Kunstdonnerstag stand heute das Thema „Blätterdruck“ auf dem Programm. Die Kinder aus der  1. bis  4. Klasse durften in unserem schönen Garten Blätter sammeln, um anschließend mit diesen einen Blätterdruck durchzuführen. Wie kreativ sie waren, könnt ihr auf den Bildern sehen.

 

 

12. Okrober 2018

Teamwork

Unter dem Motto „Teamwork“ haben fünf Kinder aus der OGS während unseres neuen Kunstangebots gemeinsam etwas ge- und erschaffen. Die Aufgabe bestand darin, mithilfe einer Schere aus 30 Luftballons und einer Rolle doppelseitigem Klebeband einen Turm zu bauen, der sicher ohne Hilfe stehen bleibt. Manches Material war nur einmal vorhanden und stand somit nicht jedem Kind zur Verfügung.
Da hieß es tüfteln, sich absprechen, sich zurücknehmen, sich durchsetzen, um gemeinsam zum Ziel zu kommen.
Mit viel Geduld und gut durchdachten Ideen ist es den Kindern, wie man auf den Bildern sieht, bestens gelungen!!

8. Juli 2018

Wir sind ein Team

„Wir sind ein Team und wir wollen zusammenhalten!“

Das dachten sich die Kinder der 2a, als sie sich gefragt haben, was es denn braucht, um als Team zusammenzuwirken und als Gruppe ein gutes Miteinander zu führen.
Während die Kinder ihre Klassensonne gestalteten, kamen Gedanken auf wie: „Wir halten uns fest, egal wie verschieden wir sind, egal welche Haarfarbe, egal, ob Junge oder Mädchen, egal welche Farbe unsere Kleider haben, egal welche Frisur wir haben.“

Aber eines wollten alle: Ruhe und weniger Streitigkeiten.

4. Juli 2018

Ich bin gerne ein …

Heute ging es darum, darüber nachzudenken, wie wir uns denn in der Klasse fühlen, was uns gefällt und was wir nicht so gut finden.  Immer wieder kam heraus, dass die Mädchen meinten, dass sie von den Jungs geärgert werden und die Jungs meinten, dass sie von den Mädchen geärgert werden. Was macht denn das Mädchensein und Jungesein so schön? Warum bin ich denn gerne ein Junge oder ein Mädchen, was gefällt mir an mir? Was die Kinder alles gefunden haben und gemeinschaftlich zu Papier gebracht haben, sehen wir auf den Plakaten.

 

Wie ein Fisch im Wasser

Ob sich die Kinder Grau vorgestellt haben oder Bunt oder doch eher schillernd, bleibt in ihrer Fantasie verborgen.
Eine Fantasiereise durch die Südsee als entspannter, aber flinker Fisch, als wendiger und schönster Fisch sollten sich die Kinder vorstellen. Ein besonderer Fisch, der von allen bewundert wird, von allen gemocht wird, wo es keinen Neid gibt und alle gut miteinander auskommen.
Im Fokus steht bei so einer Fantasiegeschichte nicht nur die Entspannung. Eigene Vorstellungskraft zu entwickeln, den Körper wahrzunehmen, ein positives Selbstkonzept zu entwickeln und soziale Kompetenzen zu stärken, all dies sind wichtige Aspekte, die dabei vermittelt werden.

 

Streitschlichter
bzw. die, die es werden wollen

Endlich ist es so weit. Unsere diesjährige Streitschlichterausbildung hat begonnen. Fünf Kinder aus der 4a und fünf Kinder aus der 4b haben sich dazu freiwillig gemeldet.
Los ging es vor zwei Wochen mit einem Fotoshooting, dem nicht alle Kinder so gerne zustimmten, was zu verstehen ist. Allerdings wollen doch alle in der Schulfamilie wissen, wer „Die Neuen“ in der Streitschlichterausbildung sind.


Nun haben wir heute die Bilder der NEUEN an unsere  Dokumentationstafel gehängt. Auf dieser Tafel wollen wir das Vorankommen in der Streitschlichterausbildung festhalten. So kann jeder in der Schulgemeinschaft sehen, was bei uns passiert.
In der ersten Einheit klärten und erklärten wir, was Der Begriff Mediation bedeutet.
In der  der zweiten Einheiten haben wir mit den ersten Rollenspielen begonnen, damit sich die Streitschlichter vorstellen können, wie so ein Gespräch aussehen könnte.
Das Wichtigste heute war, dass die Kinder, bevor ein Streitschlichtergespräch beginnt, den Streitenden erst einmal die Regeln dafür erklären:

 

Wir lassen die anderen ausreden
Wir beleidigen andere nicht und machen ihnen keine Vorwürfe
Nur wer die Erzählmuschel hat, darf reden
Die Erzählmuschel geht immer zum/zur Streitschlichter/in zurück
Wir suchen nach einer gemeinsamen Lösung
Wir hören einander zu
Wir sind ehrlich zueinander

Was ist passiert?

In dieser Einheit ging es darum zu erkennen, dass ein Streit von den jeweiligen Konfliktpartnern aus zwei verschiedenen Sichtweisen betrachtet wird. Hört man nämlich die Streitenden, könnte man oft denken, es handle sich gar nicht um ein und dieselbe Situation.
Die Geschichte von Katrin Schärer „So war das! Nein, so! Nein, so!" sollte das verdeutlichen.
Ein Rollenspiel, bei dem Kinder anschließend eine Streitschlichtersituation üben durften, erläuterte die verschiedenen Sichtweisen.

[Quelle: Katrin Schärer „So war das! Nein, so! Nein, so!", atlantis Verlag]

Zudem haben die Kinder heute ein zweites Hilfsmittel für ihre Mediation kennengelernt. Neben der Erzählmuschel, die sagt, wer mit dem Reden an der Reihe ist, kam heute noch die Münze dazu, die entscheidet, wer von den Streitenden mit dem Erzählen beginnen darf.
Ganz schön viel, was unsere Streitschlichter da lernen.

Gemeinsam schaffen wir das

In der letzten Woche durfte die Klasse 1a merken, wie wichtig es manchmal ist, gemeinsam etwas anzupacken und gemeinsam etwas zu schaffen.
Es gab die Geschichte von Swimmy, die Geschichte eines winziges, aber klugen Fisches, der den Schwarm der Artgenossen in Form eines Riesenfisches organisiert und so die fresslustigen richtigen Riesenfische verjagt ...

[Aus "Swimmy" von Leo Lionnie, BELTZ Verlag]

Gemeinsam arbeiteten die Kinder jeweils zu dritt an einem Swimmy-Puzzle. Wer nicht weiterkam, holte sich Hilfe von einer anderen Gruppe.

Zirkuszelt aus Tonkarton

Material: Tonkarton, Schere, Kleber, Bastelvorlage für ein Zirkuszelt
Die Bastelvorlage wird ausgedruckt, ausgeschnitten und auf Tonkarton übertragen. Es werden zwei Dächer und vier Zeltplanen gebraucht.
Die Zeltplanen werden entsprechend der Abbildung an ein Dachteil geklebt. Dann klebt man das andere Dachteil auf.
Wer mag, kann noch einen Kreis und eine Fahne anbringen.
Dieses Zirkuszelt haben heute die vier Kinder aus der 2b gebastelt.
Ich sage euch, das war gar nicht so leicht, ein großes Zelt, an dem 4 Kinder gemeinsam basteln. Da muss man nämlich Absprachen treffen und auch mal dem anderen Vortritt lassen.
Aber wie ihr seht, hat es wunderbar geklappt.

Freundlichkeiten

„Guten Morgen“, … „Hallo“,  … Wie geht es dir?“ „ Schön, dass du da bist, danke“, „Entschuldigung“, „Kann ich dir helfen?“  Um diese kleinen freundlichen Worte ging es in unserer Runde.
Natürlich kannten die Kinder der Klasse 1a all diese Wörter und ihre Bedeutungen.
Aber, um zu erreichen, dass sie diese Wörter anwenden, spielten wir das „Höflichkeitsspiel“. Wenn sie auf ein Fragezeichen-Feld kamen, musste die eine Mannschaft auf die Frage antworten, die andere überlegte, ob sie so auch antworten würde.
Allen hat es viel Spaß gemacht.

Rudi und Karli

Die Klasse 1a hat eine ungewöhnliche Freundschaft kennengelernt. Rudi, den Raben, und Karli, die Katze. Die beiden begegneten einander auf einer Wiese. Rudi war zunächst sehr skeptisch, als Karli ihn ansprach, und er war sich nicht sicher, ob er sich auf Karli einlassen sollte. Schließlich tat er es doch und die beiden lernten sich kennen.

Die Kinder aus der Klasse 1a kannten sich schon fast alle untereinander, allerdings mussten sie die Schule erst erkunden und andere Schüler auch. Da war ihnen bestimmt manchmal mulmig.

Ähnlich wie bei Karli und Rudi.
Karli und Rudi wurden von den anderen Tieren mittlerweile komisch angeschaut. Wie kommt es, dass die beiden eine Freundschaft haben und Karli nicht den Raben fressen will? Trotz allem Gekicher wurden sie die dicksten Freunde.

Darum ging es auch in der letzten Stunde der 1a. Was bedeutet denn überhaupt Freundschaft? Die Kinder fanden heraus, dass in einer Freundschaft immer jemand für den anderen da ist, jemand, der einen tröstet, mit dem man spielen kann… Aber die Kinder fanden auch heraus, dass das Haareziehen, Auslachen oder Hänseln nicht zu einer Freundschaft gehört.

Alles über den Zirkus

Den Einstieg in unser neues Thema haben wir mit einem Gemälde begonnen. Die Gruppe der 2b durfte gemeinsam ein Bild gestalten. Der Obergriff lautete „ZIRKUS“. Was ihnen dazu einfiel, brachten die Kinder gemeinsam zu Papier. Wunderschön, wie wir sehen!
Aber nicht nur das Gemälde stand im Fokus. Vor allem ging es darum, die anderen freundlich zu fragen, ob man mal den Stift haben könne, oder ob man in ein bestimmtes, schon besetztes Papiereck malen dürfe oder dass jeder malen darf, wie er will. Nur eben gemeinsam.