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Gemeinsam schaffen wir das    
     
     
     

Schatzinsel - fehlerfreie Zone

Streitschlichter
bzw. die, die es werden wollen

Endlich ist es so weit. Unsere diesjährige Streitschlichterausbildung hat begonnen. Fünf Kinder aus der 4a und fünf Kinder aus der 4b haben sich dazu freiwillig gemeldet.
Los ging es vor zwei Wochen mit einem Fotoshooting, dem nicht alle Kinder so gerne zustimmten, was zu verstehen ist. Allerdings wollen doch alle in der Schulfamilie wissen, wer „Die Neuen“ in der Streitschlichterausbildung sind.


Nun haben wir heute die Bilder der NEUEN an unsere  Dokumentationstafel gehängt. Auf dieser Tafel wollen wir das Vorankommen in der Streitschlichterausbildung festhalten. So kann jeder in der Schulgemeinschaft sehen, was bei uns passiert.
In der ersten Einheit klärten und erklärten wir, was Der Begriff Mediation bedeutet.
In der  der zweiten Einheiten haben wir mit den ersten Rollenspielen begonnen, damit sich die Streitschlichter vorstellen können, wie so ein Gespräch aussehen könnte.
Das Wichtigste heute war, dass die Kinder, bevor ein Streitschlichtergespräch beginnt, den Streitenden erst einmal die Regeln dafür erklären:

 

Wir lassen die anderen ausreden
Wir beleidigen andere nicht und machen ihnen keine Vorwürfe
Nur wer die Erzählmuschel hat, darf reden
Die Erzählmuschel geht immer zum/zur Streitschlichter/in zurück
Wir suchen nach einer gemeinsamen Lösung
Wir hören einander zu
Wir sind ehrlich zueinander

Was ist passiert?

In dieser Einheit ging es darum zu erkennen, dass ein Streit von den jeweiligen Konfliktpartnern aus zwei verschiedenen Sichtweisen betrachtet wird. Hört man nämlich die Streitenden, könnte man oft denken, es handle sich gar nicht um ein und dieselbe Situation.
Die Geschichte von Katrin Schärer „So war das! Nein, so! Nein, so!" sollte das verdeutlichen.
Ein Rollenspiel, bei dem Kinder anschließend eine Streitschlichtersituation üben durften, erläuterte die verschiedenen Sichtweisen.

[Quelle: Katrin Schärer „So war das! Nein, so! Nein, so!", atlantis Verlag]

Zudem haben die Kinder heute ein zweites Hilfsmittel für ihre Mediation kennengelernt. Neben der Erzählmuschel, die sagt, wer mit dem Reden an der Reihe ist, kam heute noch die Münze dazu, die entscheidet, wer von den Streitenden mit dem Erzählen beginnen darf.
Ganz schön viel, was unsere Streitschlichter da lernen.

Gemeinsam schaffen wir das

In der letzten Woche durfte die Klasse 1a merken, wie wichtig es manchmal ist, gemeinsam etwas anzupacken und gemeinsam etwas zu schaffen.
Es gab die Geschichte von Swimmy, die Geschichte eines winziges, aber klugen Fisches, der den Schwarm der Artgenossen in Form eines Riesenfisches organisiert und so die fresslustigen richtigen Riesenfische verjagt ...

[Aus "Swimmy" von Leo Lionnie, BELTZ Verlag]

Gemeinsam arbeiteten die Kinder jeweils zu dritt an einem Swimmy-Puzzle. Wer nicht weiterkam, holte sich Hilfe von einer anderen Gruppe.

Zirkuszelt aus Tonkarton

Material: Tonkarton, Schere, Kleber, Bastelvorlage für ein Zirkuszelt
Die Bastelvorlage wird ausgedruckt, ausgeschnitten und auf Tonkarton übertragen. Es werden zwei Dächer und vier Zeltplanen gebraucht.
Die Zeltplanen werden entsprechend der Abbildung an ein Dachteil geklebt. Dann klebt man das andere Dachteil auf.
Wer mag, kann noch einen Kreis und eine Fahne anbringen.
Dieses Zirkuszelt haben heute die vier Kinder aus der 2b gebastelt.
Ich sage euch, das war gar nicht so leicht, ein großes Zelt, an dem 4 Kinder gemeinsam basteln. Da muss man nämlich Absprachen treffen und auch mal dem anderen Vortritt lassen.
Aber wie ihr seht, hat es wunderbar geklappt.

Freundlichkeiten

„Guten Morgen“, … „Hallo“,  … Wie geht es dir?“ „ Schön, dass du da bist, danke“, „Entschuldigung“, „Kann ich dir helfen?“  Um diese kleinen freundlichen Worte ging es in unserer Runde.
Natürlich kannten die Kinder der Klasse 1a all diese Wörter und ihre Bedeutungen.
Aber, um zu erreichen, dass sie diese Wörter anwenden, spielten wir das „Höflichkeitsspiel“. Wenn sie auf ein Fragezeichen-Feld kamen, musste die eine Mannschaft auf die Frage antworten, die andere überlegte, ob sie so auch antworten würde.
Allen hat es viel Spaß gemacht.

Rudi und Karli

Die Klasse 1a hat eine ungewöhnliche Freundschaft kennengelernt. Rudi, den Raben, und Karli, die Katze. Die beiden begegneten einander auf einer Wiese. Rudi war zunächst sehr skeptisch, als Karli ihn ansprach, und er war sich nicht sicher, ob er sich auf Karli einlassen sollte. Schließlich tat er es doch und die beiden lernten sich kennen.

Die Kinder aus der Klasse 1a kannten sich schon fast alle untereinander, allerdings mussten sie die Schule erst erkunden und andere Schüler auch. Da war ihnen bestimmt manchmal mulmig.

Ähnlich wie bei Karli und Rudi.
Karli und Rudi wurden von den anderen Tieren mittlerweile komisch angeschaut. Wie kommt es, dass die beiden eine Freundschaft haben und Karli nicht den Raben fressen will? Trotz allem Gekicher wurden sie die dicksten Freunde.

Darum ging es auch in der letzten Stunde der 1a. Was bedeutet denn überhaupt Freundschaft? Die Kinder fanden heraus, dass in einer Freundschaft immer jemand für den anderen da ist, jemand, der einen tröstet, mit dem man spielen kann… Aber die Kinder fanden auch heraus, dass das Haareziehen, Auslachen oder Hänseln nicht zu einer Freundschaft gehört.

Alles über den Zirkus

Den Einstieg in unser neues Thema haben wir mit einem Gemälde begonnen. Die Gruppe der 2b durfte gemeinsam ein Bild gestalten. Der Obergriff lautete „ZIRKUS“. Was ihnen dazu einfiel, brachten die Kinder gemeinsam zu Papier. Wunderschön, wie wir sehen!
Aber nicht nur das Gemälde stand im Fokus. Vor allem ging es darum, die anderen freundlich zu fragen, ob man mal den Stift haben könne, oder ob man in ein bestimmtes, schon besetztes Papiereck malen dürfe oder dass jeder malen darf, wie er will. Nur eben gemeinsam.