GRUNDSCHULE RÖTTINGEN

 

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Einträge

Vulkan im Bauch
 

Schatzinsel - fehlerfreie Zone

Was tut mir gut?

Was können wir denn eigentlich alles mit unseren Händen tun? Die Rede war von Streicheln, Boxen, Schreiben, Trommeln, Klatschen, Malen, Winken, Schlagen usw ...
Aber was mögen wir denn, was tut uns gut?

Jeder bekam ein grünes Blatt und ein rotes Blatt. Auf dieses Blatt durfte jedes Kind seine Hand aufmalen und ausschneiden. Anschließend sollte jedes Kind auf die grüne Hand eine Tätigkeit unserer Hände schreiben, die es gerne hat oder tut, und auf die rote Hand etwas, was es nicht gerne hat oder ihm nicht gut.
Die Kinder sammelten viele Tätigkeiten.

 

Malen aus der Vorstellung

Heute gab es etwas ganz Besonderes in der Kurzgruppe am Freitag: Die Kinder mussten heute sich selber malen, aber mit geschlossenen Augen.
Sie schlossen die Augen und haben nach Vorgabe erst den Kopf, dann das rechte Auge, danach das linke Ohr, usw. gemalt.
Toll, welche kunstvollen Bilder daraus entstanden sind!

 

Wem tut Lob nicht gut?!

Heute durfte jedes Kind aus unserer Gruppe einmal in die Kreismitte und von den anderen ein Lob kassieren. 
Im Vordergrund stand, jedem Kind etwas Positives zu sagen. Natürlich musste nicht jeder etwas sagen, nur wer wollte.

"Du hast ein tolles Lächeln"
"Du tröstest andere immer so gut"
"Du ergreifst nie Partei und stehst zu jedem"
"Toll, dass du so eine gute Freundin bist!"
"Prima, wie du andere zum Lachen bringst"
"Ich mag es, wenn du mir hilfst…!“

Das tat jedem gut. Es war für jeden eine Freude, etwas Schönes zu hören.

Nicht mit mir!

Heute haben die Mädchen aus der 3a über das Thema Mobbing gesprochen.
Was ist das denn? Wo kommt der Begriff her? Wie wird gemobbt? Wer wird gemobbt? Was gehört alles zum Mobbing? Wer macht mit beim Mobbing? 
Antworten auf ihre vielen Fragen konnten die Mädchen anhand von zwei verschiedenen Texte erhalten, erarbeiten, sich gegenseitig erklären und verstehen.
Im Anschluss daran spielten sie ein Kreisspiel. Jeder der in die Mitte kam, durfte von den anderen Kindern etwas Nettes erfahren.

Vorurteile

Die Mädchen der Klasse 3a haben heute von mir ein Buch „Der schaurige Schusch“ vorgelesen bekommen. In dem Buch geht es um einen kleinen neuen Bewohner, den Schusch, den noch niemand gesehen hat. Aber alle wissen schon genau, wie er aussieht. Kein Tier möchte zu seiner Einweihungsparty kommen. Nur einer kann seiner Einladung nicht widerstehen…
Was gefällt dir an der Geschichte und was nicht? Wie sieht es in deiner Gruppe mit Vorurteilen aus, wird bei euch jemand ausgegrenzt? Wie fühlst du dich dabei, was fühlen die anderen, wie können wir friedlich zusammenfinden ...?
All diese Fragen haben uns heute beschäftigt und jeder weiß eigentlich, wie ein friedliches Miteinander aussehen sollte. Ich bin mir sicher, dass uns ein solches gelingt, denn den Bewohnern vom Dogglspitz ist es auch gelungen :).

Der schaurige Schusch: Charlotte Habersack, SaBine Büchner
Ravensburger ISBN-10: 347344670X

Helfen wir uns?

Die Kinder aus den ersten Klassen haben sich heute in kleine Eisbären verwandelt, die auf einer Eisscholle standen und nicht ins Meer fallen durften.  Aber oh je! Die Eisscholle wurde immer kleiner und es wurde richtig wichtig, sich gegenseitig zu helfen.
War es nun schwierig, auf der Eisscholle stehen zu bleiben oder war es einfach? Hast du den anderen geholfen, stehen zu bleiben oder nur an dich gedacht?
Woran erkennen wir denn überhaupt, ob und wann ein Mensch Hilfe braucht. Dies galt es heute herauszufinden. Anhand einiger Bilder konnten die Kinder das erkennen und erklären.
Hausaufgabe: Anderen Menschen helfen!

 

Umgang mit Wut und Aggression

Zu Beginn unserer Abschlussrunde durfte jeder heute mitteilen, wie es ihm geht und wie er sich fühlt. Dazu gab es die Gefühlsuhr. Einige fühlten sich wunderbar, andere waren richtig wütend. Diese dunkle Regenwolke haben wir aufgegriffen und besprochen und konnten sogar am Ende wieder eine Sonne hervorgeholt.


Als Abschluss vor den Ferien haben wir darüber nachgedacht, wie wütend wir in manchen Situationen werden oder wie genervt oder verärgert wir manchmal sind.

Alle waren der Meinung, dass sie in unserer kleinen Runde Spaß hatten und  gelernt haben, wie sie mit Wut besser umgehen können. 
Als kleine Erinnerung für die Zukunft gab es die WUT-Regeln in Kärtchen-Form mit heim.

Einander zuhören!

In dieser Woche ging es um das Zuhören. Manchen Menschen fällt es sehr schwer, dem Gegenüber zuzuhören. Da geht der Blick leicht mal woanders hin und erreicht die erzählende Person nicht mehr.
Ein Kind durfte in unserer Runde innerhalb einer Minute von seinem schönsten Erlebnis erzählen.
Anschließend stellte ich den Zuhörenden Fragen dazu.  Die meisten haben gut zugehört und konnten vieles wiederholen.
Woran erkennen wir denn, ob jemand zuhört oder ob jemand nicht zuhört? Anhand einiger Bilder konnten die Kinder genau beschreiben, welches Kind dem anderen Kind zuhört und welches nicht.

 

Unterdrückte Wut

Unterdrückte Wut ist für uns alle nicht gut. Die Kinder fanden heute heraus, was passiert, wenn du deine Wut ständig unterdrückst. „Es ist wie mit einem  Glas,  das irgendwann überläuft, wenn das Wasser nicht gestoppt wird“.
Die Kinder haben heute ihre schon einmal erlebte unterdrückte Wut auf Papier gebracht und symbolisch zerknüllt in ein Glas mit Deckel geworfen. Dieses Glas füllte sich mit jedem Papier und schien bald überzulaufen.


So geht es uns allen. Wenn wir unsere Wut unterdrücken, dann sammelt sich diese in unseren Köpfen und irgendwann bricht sie aus und endet oft mit Gewalt.
Worte helfen meist schon bei einer ersten Unterdrückung und können vielleicht Explosionen unserer Wut vorbeugen.

Mein Partner und ich

16. März 2017

Natürlich höflich
In dieser Woche dreht sich alles um die Höflichkeit und ums Freundlichsein.
Die ersten Klassen haben den „Höflichkeits-Rap“ gehört.  
Den werden sie in den nächsten Wochen immer wieder üben. Es geht dabei um das einfache „Bitte“, „Danke“, „Entschuldigung“… Vielleicht können wir diesen auch mal den anderen Klassen vorführen.

Die 3. Klasse hat in dieser Woche den Höflichkeits- und Freundlichkeitsmenschen gemalt.
Der Umriss eines  Kindes wurde auf ein großes Plakat gezeichnet. Anschließend haben alle gemeinsam dieses Menschlein zu einem freundlichen Wesen gemacht. Wie könnte dieser denn aussehen? Freundliches Gesicht, fröhliche Farben…
Eine weitere Aufgabe bestand darin, für diesen Menschen Sprechblasen zu schreiben, die höfliche und freundliche Äußerungen beinhalten.


12. März 2017

Gemeinsam ein Bild gestalten
Ein Bild gemeinsam gestalten? Das war gar nicht so einfach. Manchmal war es zu eng, dann hatte der eine keinen Platz, dann wieder hatte der andere einen Stift, den jeder gern wollte, wieder andere hatten Angst, dass alle abmalen….
Puh, auch so etwas muss erst gelernt werden: Gemeinsam an einem Strang zu ziehen, um ein schönes oder gutes Resultat zu erhalten.
Aber wie auf dem entstandenen Bild zu sehen ist, haben es die Kinder geschafft. Toll!

12. Februar 2017

Mit-oder gegeneinander?

In dieser Woche ging es in den Spielegruppen darum, zu erspüren, wie es denn für die Kinder ist, wenn sie gemeinsam mit anderen Kindern arbeiten müssen, wenn sie zusammengelost werden und wie sie es finden, wenn sie sich die Gruppe aussuchen können.
Zu Beginn dieser Einheit stand die Aufgabe, sich ein Gemeinschaftbild mit Kindern, die Fußball spielen, zu betrachten. Auf dem einen Bild sind fröhliche Kinder zu sehen, auf dem anderen Bild streitende. Die Kinder fragten sich: Was siehst du in den Gesichtern, wie geht es den spielenden Kindern? Die Beiträge der Kinder waren inhaltsreich und vielfältig.

Anschließend ging es darum, etwas zu finden, was wir nur mit anderen spielen oder tun können.


Ob Fußball spielen, Tischtennis spielen oder wippen - vieles haben die Kinder auf ihre Vorlage gemalt, aber die Erkenntnis war: All die gemalten Dinge können wir nicht alleine, sondern nur mit einem Partner oder mehreren Partnern spielen.

25. Januar 2017
In einer kleinen Runde ging es heute darum, mit einem ausgelosten Partner Gemeinsamkeiten zu finden.
Die Kinder bekamen Bilder vorgelegt, mit denen sie herausfinden sollten, was sie davon alles gut können, über welche besonderen Fähigkeiten sie verfügen. Die Bilder, die auf sie zutrafen, legten sie in eine jeweils eigene Kreishälfte; außerdem malten sie noch ein weiteres Bild dazu. 

Dasselbe machte auch der Partner. Am Ende durften die Kinder die Kärtchen, die übereinstimmten, in die Kreismitte legen.

1. Februar 2017

Freunde sein

Heute gab es eine Geschichte, die von Karli, der Katze, und Rudi, dem Raben, die dicke Freunde sind, aber die anderen Tiere sie deswegen auslachen.
Freundschaft: Was ist das? Was ist wichtig? Welche Eigenschaften gehören dazu und welche ganz und gar nicht? Viele Ideen hatten die Kinder. Toll!

 

11.10.2016

Vulkan im Bauch oder Explosion im Kopf

Heute stand für einige Kinder das Thema Wut auf dem Stundenplan.
Die Kinder fragten sich: Was sind die körperlichen Anzeichen von Wut, was geht  im Kopf oder im Bauch eines wütenden Menschen vor?

Ein Kind erzählte, es steht manchmal kurz davor zu explodieren, wieder ein anderes fühlt, wie schwer die Arme werden und wie es unbedingt zuhauen will oder wie Blitze über den Köpfen schwirren, ein anderes Kind empfindet ein großes Kribbeln im Bauch.
Anschließend durften die Kinder sich auf einer Vorlage be- und anmalen oder etwas schreiben, was mit ihnen passiert,  wenn sie wütend sind.
Wut ist ein Gefühl haben die Kinder festgestellt. Es ist ok, wenn man wütend ist, aber….
Das „ Aber“ werden wir auch noch herausfinden.

18.10.2016

Haben wir auch, und zwar in der zweiten Einheit:

Schreibe in die Flammen, wie du dich fühlst, wenn du vor Wut explodierst.
Schreibe in die Lava, womit du andere verletzt, wenn deine Wut ausbricht.

Wut ist ein Gefühl. Es ist in Ordnung, dass du dieses Gefühl hast. Aber welches Verhalten entspringt dem dann oft? Darüber haben die Kinder heute reflektiert.
Einige Kinder fühlen die Wut, wie sie in Ihnen hochsteigt. Dann gibt es kein Halten mehr. Anderen Kinder spüren durch Schimpfwörter und Schläge, wie die Wut ausbricht. Das ist dann nicht mehr in Ordnung.
Die Kinder sollten heute auf einem Vulkanbild in die Krateröffnung ihre Gefühle und ihr Verhalten in die Lava schreiben.
Jeder konnte sich dazu einbringen.

24.10.2016

Wir haben schon einige Male über unsere Wut gesprochen.
Heute haben wir unsere eigenen Wut-Regeln aufgestellt.

Unterhalten haben wir uns zuerst darüber, wie denn Menschen sind, wenn sie wütend sind, und herausgefunden, dass sie

Auch Folgendes haben die Kinder herausgefunden:

Unser Appell : Haltet euch an die WUT-REGELN

WUT-REGELN

Es ist in Ordnung, wenn du wütend bist, DOCH:
Lass andere Menschen heil!
Lass dich selbst heil!
Lass Gegenstände heil!

8. November 2016

Saubere Wut ist gesund                                         
Heute haben wir am Anfang unserer Stunde die Wut-Regeln wiederholt.
Danach sollten die Kinder sich überlegen, was sich wohl hinter den Begriffen schmutzige und saubere Wut versteckt. Viele Ideen kamen den Kindern, aber gesammelt auf einem Plakat haben wir nur Ideen, wie wir saubere Wut zeigen können. Wichtig war, dass wir dabei aber immer unsere Wut-Regeln im Kopf hatten.

Kevins Wut

In unserer heuten Sitzung geht es um Kevin. Kevin ist ein Junge in der 4. Klasse.  Er möchte am Wochenende mit Freunden ins Kino, doch sein Papa erlaubt es nicht, weil Oma eine Grillparty veranstaltet und sie sich so sehr freut auf Kevin. Kevin ist so wütend deswegen, dass er vor der Schule noch versehentlich im Wohnzimmer eine Scheibe kaputt tritt und von der Schule verletzt heimkommt.
Wir stellten uns also die Frage, was anders laufen hätte können. Was hätte Kevin anders machen können, aber was hätten auch Mutter und Vater in der Geschichte anders machen können?

6. Dezember 2016

Hinter den Wut-Wolken: Sonne-Gesichter

Heute ging es um drei Wolken. Die Kinder sollten anhand einiger Aussagen überlegen, wie wütend sie diese Aussagen machen

Du verlierst beim Fußballspielen
Ein Mitschüler schlägt dich ohne ersichtlichen Grund auf den Kopf.

Ganz ihren Empfindungen entsprechend stellten sich die Kinder zur blauen, zur grauen oder zur schwarzen Wolke.

Es gab ganz und gar unterschiedliche Eindrücke. Kinder, die die aufgeworfenen Situationen weniger oder gar nicht oder anders berührten, stellen sich an die Seite. 
Wie immer kamen auch diesmal die WUT-Regeln zur Sprache.
Zum Schluss wollten wir noch wissen, wie wir uns heute fühlten:
  
Alle fühlten sich  sonnig.

20. Dezember 2016

Wut-Experten in Klasse 2a

Zu Ende gebracht haben sechs engagierte Kinder der Klasse 2a nun ihren Exkurs über das Phänomen Wut, das nun einmal da ist, mit dem man aber umgehen lernen kann.

In etwa einem Dutzend Unterrichtseinheiten hefteten sich die Kinder zusammen mit Daniela Baumann an die Fersen dieser Wut, die einfach kommt, sich manchmal kaum bändigen lässt und dann so viel Schaden anrichtet.

Man kann sie aber auch in Bahnen lenken, in denen die Wut mit sich selbst im Reinen ist; dann ist sie eine "saubere" Wut.

Diese und viele weitere Ergebnisse ihres Seminars stellte die Kinder nun ihrer Klasse (2a) und Gästen aus der Klasse 4b vor.

Frei von der Leber weg berichteten sie über alles, was sie im Kurs erfahren haben und was von besonderer Bedeutung ist.

Eine klasse Leistung war das, der Vortrag und das Seminar. Großes Kompliment und herzlichen Dank!

 

18.10.2016

Streitschlichter in Klasse 4b

1. Einheit Streitschlichter “Wer sind wir?
Heute war der erste Tag unserer Streitschlichterausbildung.
Was sind denn eigentlich Streitschlichter? Worin liegt der Unterschied zwischen Mediation und Gericht? Darum ging es heute in der ersten Einheit. Die Kinder haben erarbeitet, dass wir als Mediatoren kein Urteil fällen, dass Kinder in Konfliktsituationen freiwillig zu uns kommen, dass alle Parteien gleichberechtigt sind, dass es keine Opfer und Täter gibt….

Unsere eigene Definition werden wir in der nächsten Woche finden.

2. Einheit Streitschlichter “Wie reden wir miteinander?
In der Woche vor den Ferien haben wir ein Plakat erarbeitet, welches den Streitschlichtern verdeutlicht, wie viele Stufen zu einem Streitschlichter-Gespräch gehören. Die leeren Felder füllen wir nach und nach. Begonnen haben wir mit der Erarbeitung von Gesprächsregeln in einem Streitschlichtergespräch. Jede Woche werden wir diese in Rollenspielen wiederholen, um sie zu verinnerlichen.

Punkt 8 bei den Gesprächsregeln gilt für den Streitschlichter, der für eine ruhige Atmosphäre sorgt. Alle anderen sind für die Konfliktpartner maßgebend.

Das werden unsere neuen Streitschlichter:

Andreas Fries, Hannah Müller, John-David Fries, Hannes Ziegler, Laurin Lehmeier, Saskia Carl, Tamia Wanninger, Luisa Mohr

3. Einheit Streitschlichter: Die Rolle des Mediators
In unserer dritten Einheit ging es um die Rolle des Mediator/ Streitschlichters. Was macht einen guten Mediator aus?

Wie soll ich mich als solcher verhalten? Verschiedenes sammelten die Kinder und erstellten darüber ein Plakat.

Immer wieder üben wir anhand von Rollenspielen, wie eine Sitzung beim Streitschlichter aussehen könnte. Heute wurde erst einmal die Begrüßung geübt. Jeder kam dran.

4. Einheit Streitschlichter: Was ist passiert?
Heute ging es darum, zu erkennen und zu verstehen, dass jeder Konfliktpartner seinen Streit aus einer anderen Sicht sieht und manchmal gar nicht verstehen kann, dass es wirklich um dasselbe Thema geht. Es ist außerordentlich wichtig, dass der Streitschlichter neutral bleibt und versteht und wiederholt, was jede Partei gesagt hat.
Unsere Hilfsmittel, um ein Gespräch zu leiten sind eine Erzählmuschel und eine Münze.
 dient dazu zu entscheiden, wer von den Streitenden anfangen darf zu erzählen.
 befindet sich beim Streitschlichter. Nur wer diese in der Hand hat, darf sprechen. Sie wandert aber  immer wieder zum Streitschlichter zurück.

In einigen Rollenspielen haben unsere NEUEN das heute geübt.

5. Einheit: Gefühle
Nachdem wir in der letzten Woche festgestellt haben, wie wichtig es ist, gut zuzuhören, geht heute in unserer Einheit um Gefühle.
http://www.verlagmebesundnoack.de/WebRoot/Store19/Shops/61695848/4F19/91B0/734A/E3FD/1B6F/C0A8/29BB/729D/Dino2_Einsam__169_mebesundnoack.jpg

 Verschiedene Dinofiguren gilt es heute mit Gefühlen zu benennen. Auch bei den Streitschlichtern ist es wichtig, über Gefühle reden zu können. Ein weiteres Hilfsmittel, um es Konfliktparteien zu erleichtern, darüber zu reden, wie sie sich fühlen, ist der Gefühlswürfel.

Manchmal können wir ihn gebrauchen, um auszudrücken, wie wir uns in einem Streit fühlen.
Heute haben wir angefangen, unsere Streitschlichter während der Rollenspiele zu beobachten und mithilfe eines Beobachtungsbogens zu erkennen, was sie schon gut gemacht haben und was noch etwas Übung brauchen könnte.

Es ist wichtig, über Gefühle sprechen zu können. Aber kennen wir denn überhaupt die Wörter dafür, wenn wir etwas ausdrücken wollen?  Einige Dino-Bilder helfen uns dabei zu schauen, wir uns fühlen. Erkennen wir die Gefühle? 

                   

In einem Suchspiel haben wir einige  Wörter gesucht und gefunden, mit denen wir ausdrücken können, wie es uns geht oder was passiert ist.

6. Einheit „Wie hast du dich gefühlt ?“

Wieder ging es um Gefühle. Die Dinokarten halfen auch diesmal dabei herauszufinden, wie man sich fühlt.
Warum könnte es dem abgebildeten Dino schlecht gehen?
Was hat er erlebt?
Weshalb geht es ihm gut?
Was könnte er erlebt haben?

Das aber auch selber in einer schwierigen Situation auszudrücken, geht einem nicht so leicht über die Lippen.
Ich fühle mich am Boden zerstört.
Das frisst mich alles auf.
Ich werde in die Ecke gedrängt.
Es zerreißt mir das Herz.

Mit Rollenspielen versuchten wir diese Punkte aufzugreifen und aufzuarbeiten, damit sich die Streitschlichter in Zukunft gut in die Konfliktpartner hineinversetzen können.
Die einen üben sich im Rollenspiel, die anderen im Beobachten.

Mediatoren-Rollenspiel

Beobachter

7. Einheit: Was war vor dem Streit?

Julia ist mit ihrer Freundin draußen. Gerne würde sie ein Video mit und bei Anne schauen, da Annes Eltern nicht daheim sind. Doch Anne lehnt es ab. Wutentbrannt fährt Julia weg.

Die Streitschlichter sollten sich dieses Mal überlegen und aufschreiben, welche Gründe es wohl geben könnte, wieso Anne kein Video mit Julia schauen wollte. Und vor allem: Was hat Anne bei der Absage eigentlich gefühlt?
Vieles haben die Kinder herausgefunden und auf einem Plakat festgehalten. 

Allerdings: Was kommt bei so einem Konflikt wirklich ans Tageslicht und was bleibt verborgen? Das ist dann Thema der nächsten Einheit.

8. und 9. Einheit: Eisbergmodell und Hilfsfragen

Während der letzten zwei Einheiten haben sich unsere Streitschlichter damit beschäftigt herauszufinden, was vor einem Streit passiert ist und welche Hintergründe bei einem Streit im Verborgenen bleiben .
Es ist wie bei einem Eisberg.  Ein Drittel eines Eisberges ist oberhalb des Wassers zu sehen, zwei Drittel bleiben verborgen. Die Kinder haben erarbeitet, was in unserer Beispielstreitsituation zu sehen ist und was nicht.
Um in der Konfliktlösung weiterzukommen, müssen wir schauen, was die Ursachen für einen Streit sind. Gibt es schon im Vorfeld Dinge, die die Streitenden bedrückt? Um dieses herauszufinden, gibt es Hilfsfragen, die der Reihe nach eingehalten werden sollten. Wenn die Mediatoren die Konfliktursachen aufgedeckt haben, können sie im nächsten Schritt zu Lösungsvorschlägen kommen.

Seid ihr miteinander befreundet
Geht es dir nicht gut?
Hast du Ärger in der Schule?
Hast du Ärger zu Hause?
Gibt es etwas, das du uns nicht erzählen kannst?

10. Einheit Lösungsvorschläge

Heute sind wir in der 5. Stufe der Streitschlichterausbildung angekommen, die sich nun mit Lösungsvorschlägen beschäftigt.
Nachdem wir uns in den letzten Einheiten damit beschäftigt haben, die Konfliktursachen zu durchleuchten, können wir nun an die Lösungsvorschläge gehen. Hierbei ist es wichtig, dass die Streitschlichter die Streitenden fragen: "Was kann jeder von euch tun, damit ihr euch wieder vertragt?“
Es geht dabei jedoch nicht um eine Wiedergutmachung. Gummibärchen am nächsten Tag zur Wiedergutmachung mitzubringen, ist also nicht sinnvoll!

Die Kinder, die Streit hatten, sammeln Lösungsvorschläge, die schriftlich festgehalten werden. Anschließend entscheidet sich jede/r der Streitenden für einen Lösungsvorschlag, der dann in einem Vertrag erfasst wird. 
Auch in dieser Einheit haben unsere angehenden Mediatoren/Mediatorinnen  mit Rollenspielen versucht, sich in die Situation hineinzuversetzen, um nachzuspüren, was zu tun ist.

11./ 12. Einheit Abkommen

Nun sind wir in der letzten Stufe der Mediation angekommen und die Rollenspiele, die wir zum Üben einer Streitsituation brauchen, beinhalten das Verfassen eines Abkommens zwischen den Streitenden und den Streitschlichtern. Es werden  Lösungsvorschläge gesammelt, einer davon je Partei wird später in das Abkommen mit aufgenommen.
In der nächsten Woche erwerben die Kinder ihren "Streitschlichterführerschein".

7. Februar 2017

Unter dem Beifall der Klassenkameraden und Klassenkameradinnen erhielten die Kinder zum Abschluss ihrer Ausbildung aus den Händen der Kursleiterin ihr "Diplom": Die Urkunde, die sie als Streitschlichter/in an der Grundschule Röttingen ausweist.