GRUNDSCHULE RÖTTINGEN

 

Grundschule Röttingen
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Besonderer Unterricht

“Die Schwächen schwächen und die Stärken stärken” heißt ein bekanntes schulpädagogisches Motto. Das Augenmerk liegt dabei nicht selten darauf, solche Kinder besonders zu fördern, die allen bisherigen Erfahrungen nach das Soll der vom Lehrplan her vorgegebenen Kompetenzen nicht erfüllen können. So sehr eine solche Förderung wichtig ist, so sehr bleibt der zweite Aspekt des Mottos unberücksichtigt. Der besondere Unterricht an der Grundschule Röttingen (finanziert ausschließlich vom Sachaufwandsträger) möchte beides: Mit weit über das lehrplankonforme Unterrichtsangebot hinausgehenden Themen (Stille-Übungen, Konzentrationsübungen, einfach Reden, einfach Schreiben, Knobelaufgaben, schwierige Textaufgaben etc.) wird die Blickrichtung umgekehrt. Nicht die Schülerinnen und Schüler orientieren sich an den erwarteten Kompetenzen der Schule, sondern die Schule richtet ihre Angebote an den besonderen Fähigkeiten der Kinder aus.

Frau Pflüger aus Tauberrettersheim geht dieser Aufgabe mit großem Elan, mit innerer Bindung an ihr Wirken, mit großem Geschick und mit Kreativität nach. Sie bietet themenorientierte Lernmodule an, die jeweils über einen Zeitraum von vier bis fünf Wochen laufen. Die Meldung zu den Kursen erfolgt jeweils neu, keines der Module baut auf das vorhergehende auf. Kinder haben die Möglichkeit, ihre Schwächen zu schwächen, aber auch ihre Stärken zu stärken.

30. April 2017

Manfred Mai antwortet

Wie schön, dass solche Menschen nicht nur tolle Geschichten schreiben, sondern dass es sie in Wirklichkeit auch gibt. Die Kinder aus dem besonderen Unterricht hatten zusammen mit ihrer Lehrerin Claudia Pflüger an den Autor Manfred Mai geschrieben, um ihm zu sagen, wie sehr sie sein Buch "Nur für einen Tag" beeindruckt hat.

Und tatsächlich: Er hat geantwortet!

Wir freuen uns sehr über das Antwortschreiben und sagen herzlich danke!

6. April 2017

Nur für einen Tag (2. Staffel)

In den letzten zwei Stunden des besonderen Unterrichts lasen wir die letzten zwei Kapitel des Buchs "Nur für einen Tag" zu Ende. Allen Kindern gefiel das Buch sehr gut, was viele Kinder dem Autor Manfred Mai in Briefen bekundeten und welche heute noch gesammelt verschickt wurden. Hoffentlich erhalten wir eine Antwort!
Die individuellen Einzelergebnisse der letzten Wochen wurden heute zu einem "Büchlein" zusammengetackert. So konnten die Kinder mit Stolz ihr Werk mit nach Hause nehmen.

In der zweiten Staffel zur Lektüre ''NUR FÜR EINEN TAG'' wird wieder gemeinsam gelesen, es werden Szenen nachgespielt und produktiv gestaltet. Aus einem vielfältigen Pool verschiedener Schreib- und Malangebote, passend zum Thema, stellen sich die Kinder ihr eigenes Buch zusammen.


26. Januar 2017

Nur für einen Tag

In der letzten Woche starteten wir mit dem neuen Thema des besonderen Unterrichts. Wir lesen gemeinsam das Buch "Nur für einen Tag" von Manfred Mai. Neugierg ließen sich die Kinder der ersten und zweiten Klasse auf die Lektüre ein.

Bis zu den Faschingsferien werden wir es gemeinsam lesen, Szenen daraus nachspielen und am Ende wird jedes Kind ein eigenes persönliches Büchlein in den Händen halten. Die Kinder können aus einem Angebot selbständig Inhalte dafür auswählen und gestalten.

Beim Rollenspiel: die Lehrerin Frau Kleinlein in Aktion


Keine Angst vor Mona Lisa

In den lertzten zwei Stunden des besonderen Unterrichts lernten die Kinder das weltberühmte Ölgemälde von Leonardo da Vinci näher kennen: Mona Lisa.

Ohne Angst vor großen Namen und großen Werken machten sich Kinder ans neue Werk. Die Kinder entfremdeten das Original oder malten mit den zwei unverkennbaren Teilen (Gesicht und Hände) des berühmten Gemäldes ihr eigenes Werk.

Hier sind Bilder von der Arbeit.


Auf den Spuren großer Künstler

Mit dem Kennenlernen des spanischen Künstlers Joan Miró begann das neue Modul des besonderen Unterrichts.
In der ersten Stunde collagierten die Kinder aus  der 1. und 2. Klasse die Elemente Mirós Originals „The Pipe Smoker“. Es entstanden sehr interessante neue Bilder:


In den zwei folgenden Stunden malten die Kinder nach „Diktat“ einfache Formen, schnitten diese aus, arrangierten und klebten sie auf und gaben ihren Werken phantasievolle Namen. Im Anschluss lernten die Kinder einige Werke des Künstlers kennen und erkannten Ähnlichkeiten zu ihren Bildern.

 

Wir entdecken den Wald

Wie auch schon im letzten Jahr konnten wir unser Waldprojekt bei herrlichstem Wetter starten.
Die Kinder aus der ersten und zweiten Klasse sammelten in Partnerarbeit verschiedene Dinge des Waldes nach einem Suchauftrag. Zum Schluss verglichen wir die verschiedenen Fundstücke. Für die größte Überraschung sorgen immer wieder die Fundstücke, die nicht in den Wald gehören: So heute z. B. drei Flaschen und eine Schuhsohle.

 

Wir entdecken den Wald 2

Mit einem kleinen "Spiegelspaziergang" durch ein Waldstück ließen sich heute die Kinder auf den Wald ein. Danach legten die Kinder in Partner- oder Gruppenarbeit ein Waldbild ganz im Sinne der "Landart".
Die Werke können in der folgenden "Wald-Galerie" bewundert werden.

Wir entdecken den Wald 3

Die Kinder schlüpften heute mit Begeisterung in die Rolle des Eichhörnchens und versteckten Wintervorräte im Wald. Nicht jedes Versteck wurde wieder gefunden! Das Eichhörnchenspiel ermöglicht es spielerisch und sehr eindrucksvoll nachzuempfinden, wie schwierig das Überleben für ein Eichhörnchen im Winter ist.

Wir entdecken den Wald (4)

Wegen des andauernden Regens musste die Waldstunde heute in den Raum der Stille verlegt werden. Kissen standen für Bäume und so konnten wir dort „Bäumchen, wechsle dich“  spielen, was dem Bewegungsdrang der Kinder sichtlich entgegenkam.

Danach ließen sie sich theoretisch auf das Thema Wald ein: Welche Nadel- bzw. Laubbäume gibt es im Wald? Richtiges und falsches Verhalten im Wald.
Die Kinder brachten auch hier begeistert ihr Wissen ein. Nun hoffen wir, dass wir in der nächsten Woche zum Abschluss der Einheit wieder in den Wald können.

 

27. Oktober 2017

Wir entdecken den Wald 5

Bei schönstem Herbstwetter flogen heute die "Vogelpaare" aus, um erst ein Nest aus Naturmaterialien zu bauen. Anschließend begaben sie sich die ''Vogeleltern''auf Futtersuche für ihre Brut. Mit großem Einsatz kümmerten sich die Vögel um ihre Jungen, so dass es ihnen sogar warm wurde. Die Kinder waren mit Eifer bei diesem Spiel dabei, sie gingen ganz in der Rolle der fürsorglichen Eltern auf. Bei der Auswertung des Futters lernten die Kinder ganz nebenbei, dass die Tarnung in der Natur eine wichtige Rolle spielt.

Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Nörpel und Frau Wimmer, die mich in den letzten Wochen beim Fahren und beim besonderen Unterricht im Wald unterstützten.