GRUNDSCHULE RÖTTINGEN

 
Grundschule Röttingen
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Schule und Kindergarten vor Ort

Erziehung und Bildung in Riedenheim

von Hermann Gabel

Riedenheim. Die kleinste Landkreisgemeinde (ca. 750 EW) mit den Gemeindeteilen Lenzenbrunn, Oberhausen, Riedenheim und Stalldorf hat viel zu bieten:
Kunst auf der Skulpturenwiese, Archäologischer Lehrpfad, Fallschirmspringen, ein reges Vereinsleben, lokale Einkaufsmöglichkeiten, einen schöner Ortskern und soziale Einrichtungen wie Kindergarten, Jugendclub und Grundschule vor Ort. Um die Entwicklung letzterer ging es beim Fachgespräch von Vertretern des Amtes für Jugend und Familie mit Grundschulrektor Wolfgang Schmock. Bei einer Führung durch das Schulhaus Riedenheim konnte festgestellt werden: Alles da von großzügigen Schul- und Bewegungsräumen, Computerraum, Sportplatz und Möglichkeiten für Mittagsbetreuung. Jedoch: Die Schülerzahlen gehen Jahr für Jahr zurück, so dass heuer in Riedenheim nur noch 3 statt 4 Klassen unterrichtet werden und die erste Klasse wie auch die Mittagsbetreuung nun im Stammhaus Röttingen angesiedelt sind. Dabei hat die Grundschule Röttingen in ihren zwei Schulhäusern hervorragende soziale, kulturelle und sportliche Projekte im Angebot, berichtet Schmock. „Neben Lesepatenschaften, sozialen Gruppen, offenen Unterrichtsformen, Bläserklasse, Sport nach Eins gibt es sogar an ausgewählten Samstagen eine „Kinder-Uni“ an der Grundschule Röttingen. Als außergewöhnlich muss man das hervorragende Engagement der Eltern bezeichnen, die Schule und Erziehung als gemeinsame Aufgabe von Lehrern und Eltern auffassen. Modellhaft organisiert die Elterngruppe E1NSPlus Workshops, Ausflüge und Informationsveranstaltungen als Angebote für Kinder und Eltern. Daneben gibt es ein Elterntheater, einen Elternchor, Mitwirken bei Unterrichtsprojekten, einen rege tätigen Förderverein und eine Elterngruppe, die die jährlich stattfindenden Theatertage plant und organisiert. Es sind dies Angebote, die insbesondere für eine Landschule bemerkenswert sind“, meint Schmock.
Die Schülerzahlen sind in der gesamten Grundschule von 190 im Schuljahr 2008/09 auf nunmehr 156 in diesem Schuljahr zurückgegangen; im Schulhaus Riedenheim von 81 auf 59 Schüler.
Den Übergang von der Förder- und Bildungseinrichtung Kindergarten St. Elisabeth zur Grundschule wird von Kindergartenpersonal und Lehrkräften sehr gut bewältigt. Der örtliche Kindergarten, der seit 1902 aufgrund einer privaten Stiftung besteht, hat 42 Plätze, familienfreundliche Öffnungszeiten ab 7:30 h früh, betreut auch Kinder mit besonderem Förderbedarf und wird vom Trägervereinsvorsitzenden Hermann Popp und Kindergartenleiterin Sandra Heigl sehr engagiert gemanagt und liegt in Laufnähe zur Schule.
„Für junge Familien eigentlich ein sehr gutes Angebot“, meinten Jugendamtsleiter Hermann Gabel und Familienbeauftragter Klaus Rostek.

Sehr viele Potenziale für Erziehung und Bildung vor Ort entdeckten (v.li.)  Grundschulrektor Wolfgang Schmock, Jugendamtsleiter Hermann Gabel, Sozialpädagogin Astrid Barth, Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD), Familienbeauftragter Klaus Rostek und Kindergartenfachberaterin Ursula Bördlein,
                                                                         Foto: Maria Stölzle