GRUNDSCHULE RÖTTINGEN

 

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Nicht selten stecken Eltern, wenn sie zum Beispiel ihre Kinder mit dem Auto von der Schule abholen, ihre Köpfe zusammen, schütteln dieselben, tuscheln und basteln sich interne Wahrheiten über Vorgänge in der Schule zurecht.
Nicht selten sitzen Lehrkräfte in der ersten Pause zusammen und dokumentieren, interpretieren, begründen und erläutern zwischen zwei Bissen vom Laugencroissant die engstirnige Sichtweise der Eltern.
In der Tat vermitteln enge Zusammenhalte Verlässlichkeit, Vertrautheit, innere Freiheit, Identität, Behutsamkeit u. v. m. In der Tat ermöglicht Teamgeist kraftvolles Auftreten und wirkungsvolles Umsetzen innovativer, auch waghalsiger Ideen.
Allerdings: „Schule und Elternhaus müssen sich der gemeinsamen Verantwortung verpflichtet sehen, die Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern“ und „Nur in einer aktiv gestalteten Erziehungspartnerschaft können individuelle Förderung und schulische Bildung gelingen.“ (Aus einem Schreiben der Regierung von Unterfranken zu „Offensiver Langfristiger Elternarbeit (OLE))
Wagt man nun den Schritt heraus aus dieser in ihrer Effektivität bestechenden Konsistenz eines geschlossenen Systems, so stellt man fest, dass auch offene Systeme neben Risiken (ungewohnt, neuartig, chaotisch, unübersichtlich, nicht mehr steuerbar ...) große Chancen für die Schulentwicklung eröffnen:
Nach dem Motto „Aus der Hand geben“ statt „In die Hand nehmen“ tut sich da eine bunte Vielfalt an neuen Möglichkeiten auf. Wir Lehrer stellen erstaunt fest, über welche wundervollen verborgenen Begabungen viele Eltern verfügen, wir erkennen den größten Kritiker unserer schulischen Arbeit nicht wieder, der - mit einer verantwortungsvollen Aufgaben betraut - zum Partner wird. Wir nehmen zur Kenntnis, dass wir uns für ganze Aufgabenbereiche nicht mehr verantwortlich fühlen müssen, weil dafür ganz offenbar Kapazitäten, Interesse und Kompetenzen in der Elternschaft zu finden und verfügbar sind.
Auf der anderen Seite konstatieren Eltern, dass sich ihr Engagement für die Schule nicht mehr ausschließlich innerhalb einer vorgegebenen Denklinie vollzieht, sondern dass ihr Mitwirken neue Denk- und Gestaltungsfelder öffnet und damit eine ganz neue Dimension von Verantwortung  definiert.
Sie nehmen nicht nur Einblick in innerschulische Verfahren und Vorgänge, sondern haben teil daran und übernehmen damit Verantwortung für das, was an Ideen in der Schule umgesetzt wird, und für das, was an Pannen passiert. Aus Beobachtern werden konstruktive Mitarbeiter.