GRUNDSCHULE RÖTTINGEN

 

Grundschule Röttingen
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Grundschule Röttingen „unter Wasser“

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Durch alle Schulfächer und alle Klassen der Grundschule Röttingen zog sich eine Woche lang das Thema „Wasser“. Da wurden Briefe an das Wasser geschrieben, Gedichte verfasst, Texte gelesen, Sachaufgaben in Mathematik „verwässert“, Kunstbilder „unter Wasser“ gesetzt und sogar Diktate zum Thema geschrieben.
Wasser als elementare Lebensgrundlage kennen und schätzen zu lernen, war denn auch die wesentliche Aufgabe der Projektwoche.

schiffschere

„Einerseits wollten wir dem Forscherdrang der Kinder Raum geben, andererseits ihrer Spiel- und Aktionsfreude Rechnung tragen“, fasst Lehrerin Marlies Petzl, die zusammen mit Beate Schönewolf und Monika Hartung das Projekt organisiert hatten, ihr Gestaltungskonzept zusammen. Höhepunkt der Woche war der letzte Projekttag, an dem die Klassenverbünde aufgelöst wurden und die Schülerinnen und Schüler aus einem umfangreichen Workshop-Angebot wählen konnten. Laurin faszinierte, wie beim Papierschöpfen aus Altpapier dickere und dünne, gleichmäßige und weniger gleichmäßige, farbige und dekorierte neue Blätter entstanden. Kevin freute sich an ellenlangen Seifenblasen, die er selbst fabrizierte hatte. Dominik und Milena staunten nicht schlecht, dass die selbst hergestellten Floße und Segelboote den Schwimmtest tatsächlich bestanden. Und auch diese Wasser-Kurse standen auf dem Programm: Filzen, Besuch einer Mühle, Besuch der Kläranlage, Entdecken von Tieren in und an der Tauber, Bauen eines Keschers, Wasserbilder nach Vorlagen berühmter Maler, künstlerisches Gestalten von Fischen. Schließlich durchliefen alle Kinder eine große Forscherstation, bei der mit Wasser nach allen Regeln naturwissenschaftlicher Kunst experimentiert wurde. „Keine Frage – alleine hätten wir das niemals bewerkstelligen können und ich bin froh, dass sich so viele Eltern nicht zweimal bitten ließen und uns produktiv und kreativ unterstützten“, freute sich Schulleiter Wolfgang Schmock, dem die Erziehungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Schule ein besonders bedeutsames Anliegen ist.

blasewanne

Abschluss der Wasserwoche war das Schulfest, zu dem fast 400 Gäste gekommen waren. Neben künstlerischen Beiträgen – etwa die Aufführung von Auszügen aus Smetanas „Moldau“ durch eine eigens von Katharina Sponsel zusammengestellte Musikgruppe, Lieder, Gedichte und ein Auftritt der mittlerweile seit einem Jahr bestehenden Bläserklasse Bieberehren – stand beim „Wasserfest“ der Spaß im Vordergrund. Da galt es Bonbons mit dem Mund aus einem Wasserbottich zu fischen, da gab es Flaschenfußball, Wasserdosenschießen, Ballzieltreiben, einen Geschicklichkeitsparcours – für jeden Geschmack war etwas dabei und wurde von den Kindern mit Begeisterung angenommen.

wasserbomben

„Eine wundervolle Schulveranstaltung rund um das Thema Wasser“, resümierte Angelika Blassauer, die Vorsitzende des Elternbeirats, in jedem Sinne passend, „bei der keiner baden gegangen ist.“

kindermuetter